„can/cannot“, Installation, Fotografie und Sound, 2018

„can/cannot“, Installation, Fotografie und Sound, 2018

Foto, Installationen, Malerei

„can/cannot“, Installation, Fotografie und Sound (in Kooperation mit Lee Kwang Goh)

„can / cannot“, so die typische Redewendung in Kuala Lumpur, welche mit jeglichem sprachlichen Background verstanden und sehr häufig zur schnellen Verständigung verwendet wird. So zeigt der Titel auch die Besonderheiten der Metropole, mit ihren vielfältigen Kulturen und Religionen – dem Nebeneinander und doch nicht miteinander können. Dem sich arrangieren und gleichzeitigen Erklingen, dem sich aus dem Weg gehen und zeitgleichen Überlagern.
In dieser Installation verbinden sich bewegliche Papierobjekte mit Architekturfotografien und einer dreiteiligen Soundcollage aus ortspezifischen Klängen Kuala Lumpurs. Es ist ein Erfassen von Gegensätzen einer sich im radikalen Veränderungsprozess befindlichen Metropole.
Die beweglichen Papierobjekte sind aus Chinapapier und koloriert in den Farben der diversen religiösen Stätten. Sie werden durch die landestypischen Deckenventilatoren in sanfte Bewegungen versetzt werden. Hierzu erklingt eine Sammlung des Großstadtsounds – das Nebeneinander und Überlagern der religiösen Klänge und Riten, durchmischt mit subtropischen Dschungellauten und dem steten Baustellen- und Verkehrslärm.

„can/ cannot“ (Fotografie, Installation und Sound), lostgens contemporary art space, Kuala Lumpur, Malaysia. Mit freundlicher Unterstützung durch das AIR Programm der Stadt Frankfurt a.M un dem Goethe Institut Malaysia.